WF: Superepische Megakampagne

this house is haunted

Nachdem ich mir genau diese Frage den ganzen Tag schon immer wieder stellte, brennt sie doch nun derart unter den Nägeln, dass sie auch jeden anderen antreibt. Nur weil er uns bei unserer Ankunft bereits derart beobachtet hat, wollte ich ihn nicht direkt als Hauptverdächtigen führen, doch der immer wieder in mir aufkeimende Gedanke scheint sich weiter zu bestätigen.
Der Kämmerer befehligt die Bediensteten und auch von ihm stammt der Auftrag, Brunners Luxuskutsche zu pflegen. Außerdem, so Sonya, konferierte er gerne mit dem Doktor, dem sie auch das Vertrauen versagt.
Bei einem konspirativen Treffen mit Blücher und dem Jäger mag die Erkenntnis Valandil wie Schuppen von seinen Augen fallen: die Kiste mit Vorräten war nicht vergiftet und sie war auch nicht für Otto bestimmt; “Wer einfach nur verfressen ist, futtert das Zeug direkt in der Küche. Es macht keinen Sinn sich Vorräte mitzunehmen.” Kaum zu glauben, dass wir dem Geheimnis so nah waren, aber nun steht es fest.
Wir durchforsten jeden Winkel in der Bibliothek, doch finden nichts, bis auf die obligatorische Staubschicht und diesen unglaublich hässlichen Teppich in der Mitte des Raumes, der – wenn man genau hinsieht – irgendeinen Mechanismus verbirgt… und darunter eine – wer hat es gedacht – Falltür. Die gehört bestimmt zu den nicht vorhandenen Geheimgängen, eine Standardausstattung in jedem herrschaftlichen Haus, nur eben garantiert nicht in diesem. Dann machen wir uns also bereit, ich eine kleine Lichtkugel und betreten den nicht vorhandenen Tunnel. An zwei Abzweigungen können wir Zugänge zum Schlafgemach des Fürsten und zum Weinkeller finden. Jemand hat den Mechanismus an der Falltür im Fürstengemach manipuliert, so dass diese nur von unten geöffnet werden kann. Von dort aus geht es weiter hinab.
Ein Stolperdraht beendet jäh unsere Erkundungstour, die uns zu den zwei bisher vermissten Bediensteten Konrad und Hannah führt… und zu deren Armbrüsten. Valandil kann das erste Duell klar für sich entscheiden, womit die zweite Kultistenseele ihr Heil im Suizid sucht. Ihre Anhänger in Form eines Auges mit einer blauen Feder zerstört Vigil. Die beiden Armbrüste werden auf Valadil und Sven verteilt, dann geht es weiter, bis zu einem magischen Hindernis. Valandil streckt den Kopf durch den magischen Vorhang und wird prompt von einem Bolzen getroffen.
Piersons verletztes Auge ist wohl weniger eine Behinderung als eine Optimierung, so wie auch der verletzte Arm des Gärtners wirklich derart schlecht heilt, dass er mehr einer Klaue gleicht. Damit wäre das Gefecht eröffnet und da das Ende eines Tunnels wohl auch als eine Art von Grube bezeichnet werden kann, ist Vigil wohl voll in seinem Element. Nach einem anfänglichen Schock über die Macht in dieser Sphäre, entschließe ich mich die besonders starken magischen Winde doch dazu zu nutzen dies hier zu beenden. Pierson schafft es doch leider seinen ehemaligen Herren zu beschwören, bedachte allerdings nicht, dass sich dieser auch in seinem Kopf materialisieren könnte. Um ehrlich zu sein, fliegende Kultistenreste sind nicht unbedingt das, womit ich gerne meine Tage verbringe, zum Glück haben wir bisher nicht so viel gegessen, dass wir in der Lage gewesen wären zu kotzen. Meine Mitstreiter geraten zunehmend in Bedrängnis, vor allem Valandil ist zunehmend erschöpft, doch der Zwergenhammer scheint in seinem Element und hilft uns den Dämon zu bezwingen und danach schleunigst die Flucht anzutreten. Ich sehe, dass Valandil es alleine nicht schafft während Vigil die Sphäre mit einem Hechtsprung verlässt. Beim Versuch dem Elfen aufzuhelfen verliere ich kostbare Zeit.
Wieder an der Oberfläche angekommen erkennen wir auch dort die Reste eine Massakers. Die sich gerade zurückziehenden Tiermenschen haben die Köchin in Stücke gerissen, die arrestierten Verdächtigen in ihren Zellen getötet, wie auch viele andere. Lediglich der Stallbursche, der Hauptmann, der Jäger, Sonya, Sven, Ernest, die verletzten Wächter, der junge Kutscher, Hendricks und sein Herr bleiben übrig, der Arzt ist verschwunden; die Tiermenschen haben – so scheint es mir – die letzte Spreu vom Weizen getrennt. Wie ich es bei unserer Ankunft meinen Mitstreitern noch sagte, sie reagieren aggressiv auf Magie, etwas hier muss sie anlocken. Damit sollten die Angriffe wohl auch erstmal ein Ende gefunden haben.
Sonya und ich helfen den Verletzten und alle anderen beginnen mit den Aufräumarbeiten, bis zwei Tage später auch Aschaffenberg wieder zu sich kommt.
Um selbst zur Ruhe zu kommen und bei den Aufräumarbeiten zu helfen, beschließen wir erst einmal noch einige Zeit zu bleiben.

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StilzchenRumpel

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