WF: Superepische Megakampagne

rainy days never say goodbye

In Reiksdorf warte ich im Gasthaus zum “Roten Mond” auf die Kutsche nach Stromdorf. Es regnet bereits seit Tagen in Strömen und das einzige halbwegs verlässliche Reisemittel scheint in unerreichbarer Ferne. Meister Finck trug mir auf merkwürdigen Berichten aus Stromdorf auf dem Grund zu gehen, doch das Wetter scheint etwas anderes geplant zu haben.
Am zweiten Tag, den ich hier nun versuche Zeit totzuschlagen – ersäufen muss man sie ja nicht mehr – gesellen sich ein alter Veteran und ein demonstrativ gelangweiligt dreinschauender Elf mit zu den Wartenden. Wie es der unglaubliche Zufall will, fällt dem Wirt gerade genau jetzt ein, dass man sich demonstrativ über das Ausbleiben der Kutsche zu lamentieren und von den Gefahren den düsteren Reikwaldes zu berichten. Als es schon – wie zu erwarten war – den alten Krieger vor Adrenalinsucht nicht mehr auf seiner Bank halten kann, sehen sich der Elf und ich auf dem Zenit der Langweile wohl ebenfalls zu waghalsigem Aktionismus getrieben. So brechen wir denn im Morgengrauen auf.
Der erwartungsvoll auf- und abdopsende Krieger stellt sich derweil allen Beteiligten als Vigil vor, ein ehemaliger Grubenkäpmfer, der es in Altdorf einmal zu Ehren brachte. Soviel davon mag ich zwar nicht erkennen, aber er gibt sich dennoch unentwegt Mühe um dies unter Beweis zu stellen. Immerhin sieht man unter der Kapuze meines Gewandes nicht, dass ich genauso dämlich dreingucke wie es der Dritte in unserem Bunde macht, ein stummes Langohr namens Valandil.

Nachdem die Formalitäten nun also geklärt wären und auch jede Hoffnung auf besseres Wetter definitiv von allen Beteiligten verworfen wurden, stoßen wir in einem Busch auf einen schlafenden Keiler, der neben der Leiche eines Uniformierten gerade wohl in den Status der “Fressstarre” verfallen ist. Die unbändige Neugier bringt uns dazu, das schlafende Ungeheuer durch laute Geräusche derart einzuschüchtern, dass es vor Schreck über unsere unbändige Dämlichkeit einfach davonrenne… nichteinmal unsere Dämlichkeit bequemte sich zur Flucht, also standen wir noch dämlicher dreinschauend vor einem schlecht gelaunten Keiler. Darauf hat Vigil also gepokert. Gut, ich halte mich dabei also größtenteils im Hintergrund, bis der Keiler nun doch endlich die Flucht ergreifen will. Dies wiederum ist nun doch auch wieder nicht recht, weshalb der Grubenkämpfer seine alten Knochen bemühte und dem Vieh nachstellt, bis es endgültig niedergestreckt ist.
Mit meinen rudimentären medizinischen Fähigkeiten schaffe ich es tatsächlich die ein oder andere kleine Wunde tatsächlich halbwegs zu versorgen, bevor wir die Lage nun genauer inspizieren könnnen. Die Uniformierte Leiche stellt sich mit einiger Wahrscheinlichkeit als Bote heraus, der allerdings zunächst einmal durch eie primitive Speerspitze den Tod fand, bevor der Keiler ihm diesen hätte bescheren können. Eben dessen mit einer hässlichen Fratze verzierter Hintern eignet sich wirklich hervorragend als Abendessen.

Nur ein wenig später nehmen wir in der Ferne Kampflärm wahr. Valandil beweist wirklich vortreffliche Fähigkeiten im Anpirschen und kann von seinem Posten aus eine Kutsche ausmachen, die von einigen undefninierbaren humanoiden Tierwesen in die Zange genommen wird. Der Kutscher liegt bereits tot am Boden, lediglich der Wächter kann noch seine letzten Kräfte mobilisieren um sich zu verteidigen.
Gerade noch bevor der letzte Tiermensch seinen Atem aushauchen konnten sie Verstärkung rufen. In einer kurzen Pause bereiten wir uns auf den Ansturm vor. Etwas Großes bewegt sich auf uns zu…

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StilzchenRumpel

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