WF: Superepische Megakampagne

into the trees

Um der Ursache für die offensichtlich verletzte Hand Hendricks’ und seiner ständigen Flüche auf den Grund zu gehen, versuche ich den Weg für eine Konversation zu ebnen, als einer der Wächter, die mit Valandil hinter der Kutsche herlaufen, von einem kürzlichen Angriff der Tiermenschen auf Grunewald berichtet. Manfred Klammerer erzählt von zahlreichen Verletzen unter den Bediensteten, teilweise sehr schwer. Auch Hendricks habe daher die Probleme mit seiner linken Hand. Einen derartigen Angriff nennt er hierbei besonders außergewöhnlich, sind doch sonst eher Überfälle auf Reisende und Kutschen das Metier der Tiermenschen. Lediglich die stärkere Bedrängnis der Tiermenschen durch die in Friedenszeiten besonders jagdlustigen Zwerge im Süden des Reikwaldes könne die vermehrten Scharmützel mit den Tiermenschen in diesem Gebiet erklären. Dennoch, die Tiermenschen scheinen sich, obwohl sie sonst niemals Siedlungen angreifen, förmlich um das Anwesen des Fürsten herum zu sammeln.

Sobald wir den dichteren Teil des Waldes betreten, in dessen Mitte sich das Jagdhaus befindet, weicht die übliche Laune einer zwielichten Stille. Jeder der Bediensteten des Fürsten wartet nur darauf, dass etwas passiert. Beinahe zeitgleich erblicke ich im nahen Gebüsch neugierige Augen, deren Besitzer sich schnell davon macht. Uns bleibt nichts anders übrig als die Waffen bereit zu halten.

Gerade als wir das Anwesen betreten wollen offenbart sich der Hinterhalt. Fünf Tiermenschen versuchen die Chance zu nutzen und in das Innere vorzudringen. Uns nehmen sie erst wahr als wir uns ihnen in den Weg stellen. Das war also der Grund aus dem man uns beobachtet hat.

Nachdem wir das Anwesen selbst nun endlich betreten konnten offenbart sich uns direkt das Anliegen unseres Auftraggebers. Bereits die Stallburschen machen einen völlig demotivierten Eindruck. Sie stehen so lange da und starren in die Luft, bis Hendricks sie scharf anblafft, und sie tun auch nur gerade so viel wie ihnen aufgetragen wird. Derweil gehen wir unserer Berufung nach und bringen das gewünschte Mobiliar des Fürsten in sein Gemach.

Während wir unser Werk verrichten bemüht sich der Rest der Bediensteten um die optimale Ruheposition, bis auf einen. Ein einäugiger Mann beobachtet uns grimmig dreinschauend aus einem Seitenfenster im ersten Stockwerk. Sobald ich meinen Kopf in seine Richtung drehe, versteckt er sich. Darauf angesprochen gibt der Fürst ihn als seinen Kämmerer Gregor Pierson zu erkennen, der sein Auge wohl ebenfalls durch den Angriff der Tiermenschen verlor. Wir bitten darum, dass der Medicus des Anwesens sich Valandils Verletzung annehmen könne. Nachdem dieser nicht nur die Milz versorgt hat, sondern auch zwei Rippenbrüche diagnostiziert hat, begeben wir uns zum Abendessen mit dem Fürsten in den Speisesaal. Ich nehme mir während dessen vor meine Fähigkeiten in diesem Gebiet möglichst bald vertiefen zu wollen. Sicher ist sicher…

Wir verabreden uns in den nächsten Tagen von den Strapazen des Umzuges zu erholen. Mal sehen, welche Spur sich in dieser Zeit auftun wird.

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StilzchenRumpel

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