Jagdhaus Grunewald

Das Jagdhaus liegt tief im Reikswald. Man passiert von Reiksdorf aus zunächst das Dorf Giesbach und biegt danach in den immer tiefer werdenden Reikswald ab.

Der aktuelle Besitzer ist Fürst Richard von Aschaffenberg, der das Anwesen nach dem Verschwinden des letzten Sprosslings einer Linie der von Brunners erstand, nachdem es unter merkwürdigen Umständen über die Jahre hinweg seinen Niedergang fand.

Im Laufe des Krieges zwischen Bretonia und dem Imperium, der in der Schlacht von Bockwurst kulminierte, wurde das Anwesen zu einer Trutzburg ausgebaut und verfügt nun über massive Wehranlagen, einen Garten, eine Schmiede, ein Wohnhaus und Ställe. Außerdem wird das Anwesen von 26 Bediensteten, die zumeist aus Giesbach stammen, instand gehalten:

  • Leibdiener Varn Hendricks
  • Kämmerer Gregor Pierson
  • Arzt Dr. Stephan Sieger (aus Nuln?, verschwunden)
  • Sigmarpriesterin Schwester Sonya
  • Hauptmann Andras Blücher
  • 6 Wächter: Manfred Klammerer, Pieter Koch, Ernest, Sven, Helmut, Astrid
  • Kutscher: Albrecht Kuntz, Hans Kurz
  • Stallbursche Franz
  • Köchin Karla Wagner
  • Bibliothekar Otto
  • Jäger … (Anfang 30, ehemals Soldat) und seine Mastiffs
  • Schmied Kurden Kurganson (Zwerg, dem Wahnsinn anheim gefallen)
  • Gärtner Berthold Granhof
  • Bedienstete: Gerd, Gertie, Gunnar, Joseph, Konrad, Hannah

Die Bedrohnung durch wiederholte Attacken der Tiermenschen konnte auf eine häretische Verschwörung von Anhängern Tzeentchs zurückgeführt werden. Trotz hoher Verluste konnten die Verschwörer erfolgreich beseitigt werden, Sympathisanten fielen den Tiermenschen zum Opfer.

Das Haus

Foyer, Esszimmer und Wohnräume

Alles, was eine fürstliche Edelimmobilie so benötigt. Das Schlafgemach des Fürsten erreicht man nur durch das Gemach seines Leibdieners… und die Falltür im Boden.

Wachanlagen

Die Anlagen waren einst mächtig und gut ausgebaut, aber wurden in der letzten Zeit zunehmend vernachlässigt, wie auch der Rest des Anwesens.

Garten

Im Garten wachsen Kräuter, außerdem befindet sich dort ein kleiner Morrsacker und ein verwitterter Sigmarschrein.

Küche und Weinkeller

Wie eine Küche und ein Weinkeller eben so sind, inklusive Zugang zum Tunnelsystem.

Krankenstation

Es handelt sich um eine für die Verhältnisse gut eingerichtete Krankenstation unter der Leitung des kontaktunfreudigen Dr. Sieger. Ebenso wenig wie er sich über Konversation freut, freut er sich auch über interessierte Schüler seiner Kunst. Es finden sich keine Bücher, nur ein eingerahmtes Diplom der Universität Nuln. Die gute Seele der Station ist Schwester Sonya, die sich beinahe ununterbrochen um den gebrochenen Geist des Zwergenschmiedes kümmert, der im Einzelraum der Station untergebracht wurde. Es wäre wohl alles weniger merkwürdig, wenn einer der Patienten auch wieder genesen würde.

Haus des Jägers

Hier lebt und arbeitet der Jäger mit seinen Hunden. Unter der immer stärker werdenden Bedrohung durch die Tiermenschenangriffe, ließ sich dieser zur unrühmlichen Praxis verleiten, seine Hunde direkt am entsprechenden Objekt – einem Kadaver eines ihres Späher – zu trainieren. Der Hauptmann war nicht sonderlich begeistert.

Stallungen

Am auffälligsten in den Stallungen ist doch tatsächlich die Kutsche, nämlich die des ehemaligen Herren Brunners. Während Aschaffenbergs Gefährt draußen steht, fällt Brunners Luxusmodell immernoch eine tägliche Grundreinigung zu, obwohl niemand zu wissen meint, wieso dies so sei.

Schmiede

Valandil betrat sie auf der Suche nach einem geeigneten Werkzeug und fand sie durchwühlt vor. Eine Luke unter den Dielen weist auf ein verstecktes Geheimnis hin, außerdem bietet sich ein zwergisches Skalpell, das sich hervorragend für diverse feinmechanische einsätze eignet.

Das herrschaftliche Wohngemach

Eine unheimliche Kammer, in der angeblich nie jemand gerne Zeit verbrachte, außer Brunner selbst. Außer einem Lehnensessel und einem Vorhang findet sich hier nicht viel, aber umso mehr Eigentümliches. In der linken Eichenholzlehne zeichnet sich ein Handabdruck ab und an der Wand das Fehlen eines Gegenstandes.
Genau an dieser Stelle bündeln sich die magischen Winde auf eigentümliche Weise: Entweder lud ein Naturphänomen dazu ein, hier etwas besonderes zu deponieren, oder der vermisste Gegenstand war in der Lage die Winde nachhaltig zu manipulieren.

Bibliothek

Eine kleine, schlecht geführte Bibliothek im Erdgeschoss. Der unglaublich hässliche Teppich in der Mitte verbirgt einen Zugang zum geheimen Tunnelsystem der Burg.

Das Tunnelsystem

Wie es sich in einer ordentlichen Trutzburg gehört, kann auch in Grunewald ein System aus Fluchttunneln nicht fehlen. Es gibt Zugänge in der Bibliothek, dem Weinkeller und dem Schlafgemach des Fürsten.

Jagdhaus Grunewald

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