WF: Superepische Megakampagne

road trippin'

Ein riesiger Tiermensch bewegt sich geradewegs auf uns zu, fixiert mich mit seinen Blicken und rennt auf mich zu. Gerade als ich ausweichen will rammt er seine Hörner in meine Magengrube. Der dumpfe Aufschlag reißt mich von meinen Füßen und wirbelt mich durch die Luft. Etwas benommen rette ich mich in Deckung. Jeder einzelne Schlag, den Vigil und Valadil diesem Monster verpassen scheint nur einen Bruchteil seiner intendierten Wirkung zu erzielen. Selbst ein Ablenkungsmanöver scheint seine Wirkung zu verfehlen. Als alles beinahe ein böses Ende nehmen will, tut sich ein Schlag aus dem Inneren der Kutsche, der dem Monstrum den Kopf platzen lässt. Ein verängst kichernder rundlicher Mann mit einer rauchenden Donnerbüchse sitzt dort wie hypnotisiert und kann gerade sein Glück nicht fassen.
Dennoch lassen wir den Händler erst einmal unbeachtet und wenden uns der Versorgung unserer Wunden und den Überresten der Angreifer zu. Da die Sonne schon im Begriff ist hinter dem Horizont zu verschwinden, bereiten wir unser Nachtlager vor. Der aufgrund unserer Missachtung etwas pikierte Händler aus dem Kutscheninnern stellt sich uns als Klaus von Rotstein vor.

Am nächsten Morgen brechen wir auf und schleppen die Kutsche nach Reiksdorf zurück. Dort hat man uns für die Ladung eine Entlohnung versprochen, auch Rotstein will uns hierfür entlohnen. Zur Nachmittagszeit kehren wir zurück und lassen die Waren in einem Zimmer im Roten Mond deponieren, dass wir uns für die Nacht nehmen, dann schicken wir nach dem örtlichen Quacksalber. Im Kampf mit dem Riesen litt Valandil erheblich und hat seitdem Probleme mit seinem Bauch. Ich befürchte die Milz scheint verletzt zu sein, doch auch die Mühen des Quacksalbers und ein Heiltrank scheinen so erfolglos wie meine bisherigen Versuche die Verletzung mit einem Stützverband ruhig zu stellen. Nachdem ich im Wald bereits Teile meines Reiseumhangs zu Verbandmaterial verarbeitet habe, leiste ich mich neuen Mull und das nötigste Gerät für die nächste Zeit. Zum Glück heilen wenigstens die oberflächlichen Wunden gut.

Abends in der Taverne erhalten wir unseren Lohn für die abgelieferten Waren, erhalten aber die Mitteilung, dass die nächste Kutsche nach Stromdorf erst in einiger Zeit wieder verkehren wird. Von Rotstein und dessen Auftraggeber (?) Hendricks bieten uns derweil eine Möglichkeit zum Zwischenverdient an.
Hendricks spricht von unkonventioneller Umzugshilfe für den Fürsten von Aschaffenberg. Getarnt als Bedienstete, die dem Fürsten das Mobiliar in das erst kürzlich bezogene Jagdhaus Grunewald bringen, sollen wir eine drohende Revolte unter seinen Bediensteten aufdecken und verhindern. Der Auftrag sei geeignet für mutiges, kampferprobtes und vor allem verschwiegenes Personal. Er bietet sechs Silberstücke pro Tag und die Auslage der Spesen, also nehmen wir an.

Da Grunewald weit entfernt ist brechen wir am nächsten Morgen zur Dämemrung auf, ohne dass der örtliche Quacksalber nochmals nach Valadil sehen kann. Uns bleibt nichts übrig außer auf eine ruhige Reise zu hoffen.
Endlich regnet es nicht mehr.

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Prohl

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